Paroxetin-20mg ist unter den Warenzeichen Paxil, Seroxat und Deroxat im Handel
Paxil ( Paroxetin )

Seroxat ( Paroxetin)

Deroxat ( Paroxetin)
- Erkrankungen des depressiven Formenkreises
- Endogene und nicht endogene Depressionen
- Angsterkrankungen
Depressionen
Die empfohlene Anfangsdosierung beträgt 20 mg pro Tag (1 Tablette zu 20 mg oder 10 ml Suspension), eingenommen als morgendliche Einmaldosis. Bei einigen Patienten kann es nötig sein, die Dosis zu erhöhen. Wenn ein Patient nach drei Wochen nicht auf die Behandlung anspricht, kann die Dosis auf 30 mg (1½ Tabletten oder 15 ml Suspension) oder 40 mg (2 Tabletten oder 20 ml Suspension) erhöht werden.
Während der ersten 2 bis 3 Wochen der Therapie, und danach sooft klinisch angezeigt, sollte die Dosierung von Deroxat, wie bei allen Antidepressiva, kontrolliert und wenn nötig korrigiert werden.
Angsterkrankungen
Soziale Phobie
Die empfohlene Tagesdosis beträgt 20 mg. Bei Patienten, die auf diese Dosis nicht ansprechen, kann die Tagesdosis nach drei Wochen, in wöchentlichen Schritten von nicht mehr als 10 mg, bis zu einer maximalen Tagesdosis von 50 mg erhöht werden.
Panikstörungen
Es ist bekannt, dass zu Beginn der Behandlung von Panikstörungen eine Verschlechterung der Symptomatik vorkommen kann. Um diese möglichst gering zu halten, wird eine niedrige Anfangsdosis von 10 mg Deroxat täglich empfohlen. Diese Initialdosis wird wöchentlich in 10 mg-Schritten bis zur empfohlenen Standard-Tagesdosis von 40 mg erhöht. Bei Patienten, die auf diese Dosierung nicht ansprechen, kann die Dosis bis zu einer maximalen Tagesdosis von 60 mg erhöht werden.
Generalisierte Angststörung
Zwangsstörungen
Posttraumatische Belastungsstörungen
Die empfohlene Anfangsdosierung liegt bei 20 mg. Sie kann bei Bedarf bis auf max 50 mg täglich erhöht werden
Deroxat soll weder zusammen mit MAO-Hemmern, noch innerhalb der ersten zwei Wochen nach deren Absetzen verwendet werden. Auch sollten MAO-Hemmer frühestens zwei Wochen nach Abschluss einer Behandlung mit Deroxat verabreicht werden
Deroxat soll nicht in Kombination mit Thioridazin eingenommen werden.
Deroxat soll nicht in Kombination mit Pimozid eingenommen werden.
Die Behandlung mit Antidepressiva von Kindern und Jugendlichen mit schweren depressiven Erkrankungen und sonstigen psychiatrischen Störungen ist mit einem erhöhten Risiko von Suizidgedanken und -verhalten verbunden. Paroxetin darf nicht zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren eingesetzt werden
Die häufigsten Nebenwirkungen unter Paxil ( Paroxetin) umfassen:
Bei Absetzen treten häufig Absetzsymptome wie Schwindel, Sinnes- und Schlafstörungen, Angstzustände, Kopfweh auf. Daher wird empfohlen, eine Deroxat-Behandlung langsam und durch kleine Dosisreduktionen auszuschleichen, sobald sie nicht mehr erforderlich ist
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